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Glossar

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Hinweis zur Benutzung

Durch einen Klick auf einen Buchstaben erscheinen hier die entsprechenden Einträge des Buchstabens unseres Glossars.



Achsenmyopie

Kurzsichtigkeit, die durch Langbau des Auges hervorgerufen wird.


Aciclovir

Herpespräparat, Virostatikum, hemmt die virusspezifische DNA-Polymerase


Adaption

Anpassung der Netzhautzellen an unterschiedliche Lichtreize.


Akkommodation

Einstellung des Brennpunktes des Lichtes auf die Netzhaut durch Brechkraftänderung der Linse.


Akupunktur

Alte chinesische Heilmethode, bei der man durch die Reizung von unter der Haut liegenden Punkten Einfluss auf den Stoffwechsel und die inneren Organe nimmt.


Allergen

Ein Stoff der eine Allergie auslöst.


Allergie

Überschießende Abwehrreaktion des Körpers auf Fremdstoffe, zum Beispiel auf der Haut oder in den Atemwegen, die zu Hautrötungen, Jucken, Quaddelbildung oder Asthma und Heuschnupfen führen können.


Allergologe

Meist ein Hautarzt der sich auf das Krankheitsbild Allergie spezialisiert hat.


Amblyopie

Sehschwäche, die z. B. durch unterschiedliche Brechkraft zwischen beiden Augen, durch Schielen oder durch frühkindliche Linsentrübung enstanden ist.


Amsler-Test

Untersuchungsgerät zur Aufdeckung von Farbsinnstörungen.


Antidepressiva

Gegen Depressionen gerichtete Arzneimittel.


Antigen

Fremdstoff, der das Immunsystem zur Antikörperreaktion veranlasst.


Antihistaminika

Gegenstsoffe von Histaminen, die bei einer allergischen Reaktion freigesetzt werden.


Applanationstonometer

Augeninnendruckmessgerät, das die Hornhaut in einer bestimmten Fläche abplattet und die dabei benötigte Kraft anzeigt.


Arteriosklerose

Veränderung der Blutgefäße, die zur Verhärtung und Verengung führen und dadurch die Durchblutung des Gewebes vermindern.


Arthritis

Oft im Zusammenhang mit Rheumatismus entstandene Gelenkentzündung.


Astigmatismus

Oder auch Stabsichtigkeit genannt, ist eine Verformung der Hornhaut, die eine eiförmige Form hat und dadurch punktförmige Lichtquellen als Strich abbildet.


Augenhintergrund

Innenseite oder Rückwand des Augapfels mit Netzhaut, Macula (Stelle des schärfsten Sehens), Sehnervenscheibe, Netzhaut- und Aderhautgefäßen.


Augenspiegel

Speziell entwickeltes Gerät, das über Umlenkspiegel den Einblick in das Auge erlaubt.


Augenreflex

Schutzreflex der Lider, um Fremdkörper oder zuviel Licht vom Auge fernzuhalten.


Becherzellen

Zellen der Bindehaut, die den Schleimanteil des Tränenfilms produzierenl


Beleuchtungsgradient

Steigungsmaß für die Wahrnehmung von Kontrasten.


Beta-Blocker

Pharmazeutika, die Gewebsrezeptoren, Gefäßweite oder Kammerwasserproduktion beeinflussen.


Bindegewebe

Gewebe zwischen den Zellen, die den Zellverband zusammenhalten.


Brechungsmyopie

Durch zu starke Brechkraft von Hornhaut oder Linse hervorgerufene Kurzsichtigkeit.


Bulbus oculi

Medizinischer Begriff für Augapfel.


BUT-Bestimmung

Messung der Tränenaufrisszeit, steht für engl. "Break up time".


Canaliculus lacrimalis

lat. Tränenkanälchen


Cataracta senilis

Im Alter auftretende Linsentrübung.


Chorioiditis

Aderhautentzündung


Chorioretinitis

Entzündung der Aderhaut und der Netzhaut.


Cornea

Hornhaut; 5-schichtige gefäßlose Kuppel der bindegewebigen Hülle des Augapfels.


Degeneration

Meist altersbedingter Abbau von verschiedenen Schichten eines Organs, z.B. Maculadegeneration


Deuteranopie

Angeborene Funktionsstörung der Zapfen, Grünblindheit.


Diabetes mellitus

Stoffwechselerkrankung mit erhöhtem Blutzucker.


Diabetische Retinopathie

Erkrankung der kleine Netzhaugefäße mit Blutungen, undichten Gefäßen mit Flüssigkeitsaustritt in die Netzhaut und später auch Gefäßneubildungen im Extrem bis in den Glaskörperraum.


Dioptrie

Sammel oder Streuwirkung z. B. einer Linse. Ein Brennglas mit 1 dpt sammelt das Sonnenlicht in einem Meter Abstand. Technisch ausgedrückt dpt = 1/f f = Entfernung des Brennpunktes in Metern. Sammellinsen haben einen + Wert, Streulinsen ein – vor der Dioptrienzahl. Mit ca. + 43 dpt hat die Hornhaut eine mehr als doppelt so starke Brechkraft als die viel dickere Linse.


Drusen

Ablagerungen von Stoffwechsel-Abfallstoffen unter der Netzhaut.


Elektroretinogramm (ERG)

Elektrophysiologische Ausmessung der Netzhaut durch Lichtblitze.


Emmetropie

Normalsichtigkeit


Enzym

Biokatalysatoren, die den Stoffwechsel in den Zellen ermöglichen.


Endokrine Orbitopathie

Schilddrüsen-Erkrankung mit Störung der Schilddrüsenhormone, oft mit Hervortreten des Augapfels.


Epithelgewebe

Äußerste Zellschicht z. B. Deckhäutchen der Hornhaut.


Exophthalmus

Hervortreten des Augapfels bei Überfunktion der Schilddrüse.


Fehlsichtigkeiten

zur Rubrik Fehlsichtigkeiten


Fernrohrlupenbrille

Fernrohrlupenbrille


Flimmerskotom

Oft zackenförmiger Lichtkranz, meist in den äußeren Gesichtsfeldanteilen z. B. bei der Migräne.


Fovea

Stelle des schärfsten Sehens mit ca. 6 Millionen Zapfen in der Mitte des Augenhintergrundes, lat. Macula.


Gigantopapilläre Konjunktivitis

Bindehaut mit pflastersteinförmigen Anschwellungen, oft als allergische Reaktion oder im Zusammenhang mit Kontaktlinsenunverträglichkeit


Glaucom

Erkrankung der Sehnervenscheibe durch eine schlechte Durchblutung, bedingt durch das Missverhältnis zwischen Augeninnendruck und Blutdruck.


Glaukomanfall

Verlegung der Abflusswege im Augeninneren mit plötzlichem und starkem Augeninnendruckanstieg.


Glukose

Traubenzucker zur Energieversorgung der Zellen.


Grauer Star

Linsentrübung, meist im Laufe des Alters auftretend als Folge eines verschlechterten Stoffwechsels oder UV-Lichtbelastung.


Grüner Star

s. Glaucom


Grundsekretion (Basissekretion)

Tränenproduktion nach Anwendung eines Lokalanästhetikums.


immun

abwehrbereit


Immunantikörper

Körpereigene Eiweißstoffe gegen Allergene.


Immunsystem

Komplex funktionierendes System des Körpers zur Abwehr körperfremder Substanzen und kontinuierlicher Entfernung entarteter Körperzellen. Die Organe des lymphatischen Systems, im gesamten Organismus verteilte Zellen und Moleküle sind daran beteiligt.


Immunsuppression

Unterdrückung der Immunabwehr, meist mit Medikamenten bei Erkrankungen, die sich gegen eigene Eiweißstrukturen richtet.


Insulin

Ein Hormon, das der Körperzelle ermöglicht, Zucker in die Zellen aufzunehmen und dort unter Energiegewinnung die Funktion der Zellen aufrecht zu erhälten.


Intrakutantest

Ein Allergietest, bei dem allergieauslösende Substanzen unter die Haut gebracht werden.


Iris

So bezeichnet man die Regenbogenhaut des Auges.


Iritis

Entzündung der Regenbogenhaut.


Kammerwasser

Flüssigkeit, die im Auge gebildet wird um Linse und Hornhaut, die keine Gefäße hat, zu ernähren. Gleichzeitig baut sich ein Druck im Augapfel auf, der für die Formerhaltung des Auges verantwortlich ist und bei einem Missvehältnis zwischen Produktion und Abfluss den Sehnerven zerstören kann.


Kammerwinkel

Bereich im Außenbezirk der Regenbogenhaut und beim Übergang zur Innenseite der Hornhaut, wo das Kammerwasser abfließt.


Kapillaren

Feine und dünne Blutgefäße, auch Haargefäße genannt.


Katarakt

Linsentrübung,Grauer Star


Keratitis

Hornhautentzündung


Keratokonjunktivitis vernalis

Meist allergiebedingte Hornhaut- und Bindehautentzündung.


Konfrontationstest

Grobe Gesichtsfeldmessung bei dem der Augenarzt oder Neurologe von außen einen Gegenstand in dem Gesichtsfeld des Patienten bewegt, um einen Ausfall festzustellen.


Konjunktivitis

Bindehautentzündung


konkave Zerstreuungslinse

Z. B. ein Brillenglas, das eine Kurzsichtigkeit ausgleicht, da es innen dünner ist als am Rand.


Kontaktglas

Untersuchungsglas, das auf das betäubte Auge aufgesetzt wird und die Beurteilung von Augenhintergrund, Glaskörperraum oder Kammerwinkel ermöglicht.


Kontusionsstar

Grauer Star, der durch Einwirkung stumpfer Gewalt auf das Auge entstanden ist.


konvexe Sammellinse

Z. B. Brillenglas, das den Strahlengang des Lichtes sammelt und im Zentrum nach außen gewölbt ist. Man gleicht hierdurch die Weitsichtigkeit aus.


Kornea

Hornhaut; bindegewebige „Glaskuppel“ des Auges


Kortison

Entzündungshemmendes Hormon der Nebennierenrinde.


Laser-Koagulation

Wärmeentwicklung durch Laserlicht am Augenhintergrund um krankhafte Blutgefäßwucherungen zu zerstören.


LASIK-Methode

Laser-in-situ-Keratomileusis; Excimer-Lasereingriff, der in der dritten Schicht der Hornhaut das Gewebe schichtförmig abträgt und modelliert. Bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung einsetzbar.


Lens

lat. Linse


Lichtadaption

Anpassungsfähigkeit des Auges an unterschiedliche Lichtverhältnisse.


Low-Vision-Trainer

Medizinisches Hilfspersonal, welches ausgebildet ist, sehbehinderte ("low-vision") Menschen im täglichen Umgang mit ihrer Krankheit zu trainieren.


Lux

Einheit für die Beleuchtungsstärke.


Lysozym

Enzym in der Tränenflüssigkeit mit antibakterieller Wirkung.


Macula

Auch als macukula lutea = gelber Fleck bezeichnet, Stelle des schärfsten Sehens im Zentrum des Augenhintergrundes. Sechs Millionen Zapfen, die für das Farbensehen verantwortlich sind. Gewebe mit höchster Konzentration von Zink und Zeaxanthin, der inneren Sonnenbrille des Auges.


Macula-Degeneration

Häufigste Erblindungsursache in den Industrieländern bei Patienten meist über dem 60. Lebensjahr. Alter, Rauchen und vor allem die blauen Lichtstrahlen führen zu oxidativen Veränderungen mit Sehverlust in der Mitte des Gesichtfeldes. Bei Blick auf ein weißes Blatt Papier entsteht ein schwarzer Fleck, der beim Lesen nicht verschwindet und im Laufe der Zeit immer größer wird.


Makula-Degeneration, exsudative

Im Rahmen der Maculadegeneration kommt es zu Flüssigkeitsansammlungen unter Netzhaut durch undichte Stellen sowie zu Gefäßneubildungen. Das Sehen ist verzerrt, die Sehschärfe wird immer schlechter.


Mastzellstabilisatoren

Mastzellen als Produktionsort der entzündlichen Gewebshormone Histamin werden an der Freigabe dieser Substanzen gehindert, eine allergische Reaktion wird abgeschwächt.


Miosis

Enge Pupille, früher als Folge von pupillenverengenden Glaukommitteln aber auch bei Entzündungen des Augeninneren als Reizmiosis.


Monitor

Bildschirm eines elektronischen Aufzeichnungsgerätes oder eines Computers.


Monokula

lat. mit einem Auge


Morbus Sjögren

Ein im Zusammenhang mit rheumatischen Erkrankungen entstehendes Krankheitsbild mit trockenen Schleimhäuten und trockene Augen (Siccasyndrom).


Mydriasis

Weitstelllung der Pupillen


Mydriatikum

Medikament, das die Pupillen weitstellt.


Myopie

Kurzsichtigkeit; das Auge ist meist zu groß, das einfallende Licht bündelt sich nicht auf der Netzhaut sondern davor. Entfernte Gegenstände werden nur unscharf wahrgenommen und der Fernpunkt liegt in der Nähe.


neurale Impulse

Nervenimpulse, die bei diagnostischen Messinstrumenten oft künstlich erzeugt werden.


Neurodermitis

Meist immunologische Hautreaktion mit Schwellung, Juckreiz und Rötung der Haut.


neuronale Verarbeitung

Verarbeitung von Signalen einzelner Sinneszellen durch das Nervensystem.


Nystagmus

Augenzittern meist angeboren als Folge einer Veränderung im Kleinhirn.


Okklusionsbehandlung

Gezieltes Abdecken jeweils eines Auges, um im Zusammenhang mit der Sehschwächenbehandlung eines Schielers in den ersten 6-8 Lebensjahren die Sehstärke zu verbessern.


Ophthalmologe

lat. Augenarzt


Ophthalmometer

Messgerät um den Grad der Hornhautkrümmung festzustellen.


Ophthalmoskop

Ein meist elektrisch betriebener Augenspiegel.


Ophthalmoskopie

Spiegelung und Untersuchung des Augenhintergrundes.


Optotypen

Sehzeichen, die dem Patienten bei der Sehschärfenbestimmung meist als Lichtbild angeboten werden.

O


Orbita

lat. Augenhöhle


Panuveitis

Pan = gesamt, uvea= Gefäßhaut (Aderhaut, Ziliarkörper und Regenbogenhaut), itis = Entzündung; Entzündung aller Bestandteile der Gefäßhaut.


Papille

Sehnervenscheibe, Sehnervenkopf


Papillitis

Entzündung des Sehnervenkopfes


Paradoxes Tränenträufeln

Tränen der Augen obwohl die Augen zu trocken sind. Durch das trockene Auge reißt der Tränenfilm auf, die Hornhaut wird lokal gequollen und reizt die empfindlichen Nervenfasern. Die Schmerzreaktion führt zu überschießendem Tränen der Augen.

P


Parasit

Schmarotzer (z. B. Würmer)


Perforierende Verletzung

Durchbohrende Verletzung mit Eröffnung und Infektion des Augapfels.


Perimeter

Gesichtsfelduntersuchungsgerät, heute meist computergesteuert.


Phoropter

Automatischer Brillenkasten zur subjektiven Sehschärfenbestimmung.


Photo-Koagulation

s. Laser-Koagulation


Photorefraktive Keratektomie (PRK)

Mit dem Excimer-Laser durchgeführtes Verfahren, das die 2. Schicht der Hornhaut modelliert. Zur Beseitigung der Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung geeignet.


Photorezeptoren

Sinneszellen der Netzhaut, die das sichtbare Licht in Nervenimpulse umsetzen.


Phototrope Brillengläser

Brillengläser die sich durch UV-Licht abdunkeln und durch IR-Licht aufgehellt werden.


Pigmente

Farbstoffe die sich in Zellen und im Bindegewebe befinden.


Pigmentepithelzellen

Zellen unter dem Sinnesepithel, die Streulicht abfangen und die Zapfen und Stäbchen ernähren.


Pixel

Bildpunkt einer elektronischen Bilddarstellung.


Polyarthritis

Meist rheumatische Entzündung mehrer Gelenke.


Presbyopie

Alterssichtigkeit, die etwa ab dem 43. Lebensjahr durch Verhärtung der Linse entsteht und für den Normalsichtigen eine Lesebrille erforderlich macht.


Pricktest

Ein Allergietest, bei dem verschiedene Allergene zur Beurteilung unter die Haut gebracht werden.


Projektionsperimetrie

Ein Besonderes Verfahren der Gesichtsfelduntersuchung.


proliferative diabetische Retinopathie (PRD)

Diabetisch bedingte Netzhautveränderung, bei der Gefäße in die Netzhaut und letztendlich auch in den Glaskörper wachsen.


Prophylaxe

Vorbeugung, im engeren Sinne einer Erkrankung wie z. B. die Glaukomvorsorge ab dem 35. Lebensjahr.


Protanopie

Farbfehlsichtigkeit bedingt durch eine Wahrnehmungsstörung in den Zapfen, Rotblindheit.


Provokationstest

Im Rahmen eines Allergietestes wird der Körper oder das Organ absichtlich mit dem Allergen in Kontakt gebracht.


Psoriasis

Schuppenflechte


Pupille

Öffnung in der Regenbogenhaut, die sich auf unterschiedliche Lichtintensität einstellt.


Pupillenreflex

Reflexartige Veränderung der Pupille bei Wechsel der Helligkeit.


Reflexsekretion

Verstärkter Tränenfluß ausgelöst durch Fremdkörperreiz


Refraktion

Bezeichnet die Brechkraft des Auges.


Refraktive Chirurgie

Brechkraftverändernde Chirurgie am Auge zur Korrektur der Fehlsichtigkeiten.


Refraktometer

Objektive Vermessung der Brechkraft des Auges.


Retina

Netzhaut; ein Schicht mit Lichtrezeptoren und neuronalen Verschaltungen.


Retinopathie

lat. Erkrankung der Netzhaut


Rezeptoren

Reizempfangende Zellen an der Netzhaut (Lichtrezeptoren = Zapfen und Stäbchen)


Rheuma

Entzündliche Gelenkserkrankung (Autoimmunerkrankung), die auch Muskeln, Nerven und Sehnen befallen kann.


Schirmer-Test

Messung der Tränensekretion mit einem Streifentest.


Schulmyopie

Kurzsichtigkeit, die sich im Schulalter entwickelt. Das Auge wächst, der Brennpunkt des einfallenden Lichtes liegt vor der Netzhaut.


Schuppenflechte

Schuppende Hautkrankheit, Psoriasis


Schwachsichtigkeit

Entwicklungsstörung des Sehvermögens in den ersten Lebensjahren z. B. durch Schielen, durch Trübungen in Hornhaut, Linse oder bei Ungleich starken Augen.


Screening

Übersichtsmäßige Untersuchungsmethode


Sekundärglaukom

Grüner Star als Komplikation einer Entzündung.


Sjögren-Syndrom

Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis mit Trockenheit der Schleimhäute und der Augen.


Skiaskopie

Methode zur Bestimmung der Brechkraft der Augen mittels eines Lichtreflexes und einer Linsenleiste.


Sklera

lat. Lederhaut


Sklerodermie

Bindegewebserkrankung mit Verhärtung der kollagenen Fasern in Haut, Gefäßen und Organen.


Spaltlampenmikroskop

Biomikroskopisches Untersuchungsgerät


Spaltlampenuntersuchung

Biomikroskopische Untersuchung des Auges mit einer spaltförmigen Lichtquelle.


Stabsichtigkeit

Hornhautverkrümmung; die Hornhaut ist in der Oberfläche wie ein Ei und nicht wie eine Kugel gekrümmt. Dadurch wird eine punktförmige Lichtquelle als Strich wahrgenommen.


Stäbchen

Lichtrezeptoren in den Außenbezirken der Netzhaut, die für Hell-Dunkel-Sehen und Bewegungssehen verantwortlich sind.


Stereoskop

Gerät zur dreidimensionalen Betrachtung von entsprechenden Bildern.


Stereoskopes Sehen

Räumliches Sehen; läßt Objekte im freien Raum genau lokalisieren.


Strabismus

lat. Schielen


Strahlenstar

Grauer Star z. B. durch Wärmestrahlen bei Glasbläsern hervorgerufen.


Sympathikus

Nicht willentlich beeinflussbares Nervensystem, das z. B. im Auge die Pupille erweitert.


Sympathische Entzündung

Autoimmunerkrankung durch Verletzung oder Zerstörung eine Auges mit Übergreifen auf das zweite Auge.


Symptome

Charakteristisches Krankheitszeichen


Tonometer

Augeninnendruck-Messgerät


Tonometrie

Messung des Augeninnendrucks.


Tritanopie

Blauviolett-Blindheit


Trockenes Auge

Störung des Tränenfilms durch zu wenig Tränenflüssigkeit oder zu schnelle Verdunstung der Tränenflüssigkeit.


Tumor

Bös- oder gutartige Geschwulst.


Tunica vasculosa bulbi

Die Gefäßhaut des Auges.


Uvea

Gefäßhaut des Auges, Überbegriff für Aderhaut, Ziliarkörper und Regenbogenhaut


Uveitis

Eine Schmerzhafte Entzündung der Gefäßhaut.


UV-Strahlen

Ultraviolette Strahlen, die nicht sichtbar sind.


Vaskulitis

Gefäßerkrankung am Auge (Netzhaut- oder Aderhautgefäßerkrankung)


Vasokonstriktoren

gefäßverengende Medikamente


Verblitzung

UV-Schädigung der Hornhaut durch UV-Licht z. B. beim Schweißen oder Besuch der Sonnenbank ohne Schutzbrille.


Visus

Sehschärfe des Auges


visuelle Pigmente

Sehfarbstoffe in den Sinnesepithelien, die den Lichtimpuls in einen Nervenimpuls umwandeln.


Vitrektomie

Glaskörperentfernung


Herpes-Virus

Bläschenerkrankung oft im Bereich des Mundwinkels unter Stress oder starker UV-Bestrahlung auftretend. Im Bereich der Hornhaut das Sehen bedrohende Entzündung unter dem Epithel.


Weißmacher

Medikamente, die die Bindehautgefäße eng stellen


Wundernetze

Gefäßneubildungen z. B. bei der diabetischen Retinopathie.


Zapfen

Sinnesepithelien in der Macula, die für das Farbsehen verantwortlich sind.


Zapfenpigmente

Sehfarbstoffe in den Zapfen, die für das Farbsehen verantwortlich sind.


Ziliarkörper

Ringförmiger Strahlenkörper hinter der Regenbogenhaut, an dem die Linse aufgehängt ist die ihre Form verändert, wenn der ringförmige Muskel angespannt wird. Gleichzeitig der Ort der Kammerwasserbildung.


Ziliarmuskel

s. Ziliarkörper


Zonulafasern

Fasern, an denen die Augenlinse aufgehängt ist.


Zyklitis

Entzündung des Ziliarkörpers


Zytostatika

Medikamente zur Chemotherapie einer Krebserkrankung.


Histamin

Im Bindegewebe freigesetzte Hormone, die zu Gewebsanschwellung, Hautrötung allergischen Reaktionen des Körpers.


Hyperopie

Weitsichtigkeit, Übersichtigkeit


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