Vor­be­mer­kung
Da das mensch­liche Auge ein lebendes Organ ist und jeder Patient eine andere Ver­an­la­gung besitzt, sind Pau­schal­aus­sagen zu der Ope­ra­tion natür­lich nicht mög­lich. Vor der Ent­schei­dungs­fin­dung für diesen Ein­griff wird aus­drück­lich ein per­sön­li­cher und indi­vi­du­eller Bera­tungs­termin bei einem Fach­arzt emp­fohlen. Nach­fol­gende Infor­ma­tionen basieren auf sta­tis­ti­schen Durch­schnitts­an­gaben.

 

 

Über uns

Was ist das Beson­dere an dem neuen Laser?

Das Augen Laser Center Dr. Bro­dehl ver­fügt jetzt über einen wei­teren, neuen Excimer-Laser, der die Horn­haut noch exakter ver­messen kann. Selbst beson­ders unru­hige Pati­enten brau­chen sich keine Sorgen machen, dass durch die Unruhe das Ope­ra­ti­ons­er­gebnis ver­schlech­tert wird. Ein soge­nannter Eye­tra­cker führt den Laser bei Augen­be­we­gungen nach.
Und das kon­trol­liert er 1050-mal in der Sekunde. Bei extremen, ruck­ar­tigen Bewe­gungen schaltet der Laser ab und sorgt so dafür, dass immer die geplante Stelle des Auges vom Laser­licht getroffen wird. Diese prä­zise Ver­mes­sung, gepaart mit einem ein­zig­ar­tigen Computerberechnungs-programm und einem neuen Strah­len­profil des Lasers erzielt eine noch fei­nere Model­lie­rung der Horn­haut. Aus dem runden Laser­profil wurde ein sechs­eckiges. Damit berühren sich die ein­zelnen Laser­ef­fekt ohne Lücken wie ein Waben­muster. Der neue Abtrag des Gewebes führt zu unge­ahnt guten Ergeb­nissen für die Seh­kraft.

Wo liegt der Unter­schied zwi­schen SMARTSURF und LASIK?

Bei der SmartSurf wird der Laser nach Zurück­schieben der Horn­haut­deck­schicht direkt auf der dar­unter lie­genden Horn­hau­tober­fläche ange­wendet. Bei der LASIK wird zunächst mit dem so genannten Mikro­ke­ratom oder Femtosekunden-Laser ein Horn­haut­scheib­chen prä­pa­riert, zurück­ge­klappt und die Lase­rung quasi im Inneren der Horn­haut, also tiefer, ange­wendet.

SMARTSURF kann auch bei relativ dünner und auch bei tro­ckener Horn­haut ein­ge­setzt werden. Anfäng­li­cher Nach­teil gegen­über der LASIK-Behandlung ist die län­gere Hei­lungs­phase, 5–7 Tag, und bei einigen Pati­enten das Auf­treten Fremd­lör­per­ge­fühl der ersten drei bis vier Tage nach der OP.

Was spricht für die Ope­ra­tion im Augen Laser Center Dr. Bro­dehl?

Im Augen Laser Center Dr. Bro­dehl (ALC) ist es der gleiche Arzt, der
• die Ope­ra­tion durch­führt
• die Vor­un­ter­su­chung durch­führt
• die Bera­tung über­nimmt
• die Nach­be­treuung leitet
• die Ver­ant­wor­tung für eine erfolg­reiche Behand­lung trägt

Dar­über hinaus ver­fügt Dr. Bro­dehl über die längste Erfah­rung in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet (seit 1990 Excimer-Laser-Erfahrung). Für einen opti­malen Hei­lungs­ver­lauf bieten wir eine natur­heil­kund­liche Unter­stüt­zung an, die wir im Laufe der Jahre per­fekt auf die Not­wen­dig­keiten einer Nach­ver­sor­gung abge­stimmt haben.

SMARTSURF

Wann kann ich nach der SmartSurf wieder arbeiten?

Der ein­zige Nach­teil der SMARTSURF liegt in der Abhei­lung des Deck­häut­chens (Epi­t­hels). Circa 4–5 Tage wird eine the­ra­peu­ti­sche Kon­takt­linse getragen. Sie schützt die Horn­haut vor dem Lidchlag. Der glat­tere Abtrag bei SMARTSURF, die Augen­tropfen, eine Kühl­maske und ein natur­heil­kund­li­ches sorgt dafür, dass im Nor­mal­fall keine Schmerzen auf­treten. Gele­gent­lich ent­steht ein leichtes Fremd­kör­per­ge­fühl wärend der Neu­bil­dung des Deck­häut­chens.   Nach 4–5 Tagen wird die Kon­takt­linse ent­fernt.  Im All­ge­meinen haben die Pati­enten dann schon eine Seh­schärfe von 60–80%, die in den nächsten Tagen sich rasch ver­bes­sert. Nach ca. 1 Woche kann man wieder arbeiten gehen, Auto­fahren dauert manchmal noch 2–3 Tage länger. Dieser zeit­liche Nach­teil wird durch die höhere Sicher­heit der Ope­ra­tion, die höhere Sta­bi­lität des Auges und die oft wesent­liche bes­seren Optik der ope­rierten  Horn­haut auf­ge­hoben. Und das über die Jahre nach der Op.

Operation

Wer ist weniger geeignet?

Das kann erst nach einer augen­ärzt­li­chen Unter­su­chung end­gültig ent­schieden werden.
Selbst Kera­to­konus kann heute von Spe­zi­al­kli­niken  in beson­deren Fällen ope­riert werden.
Augen­krank­heiten wie Regen­bo­gen­haut­ent­zün­dung, Grauer oder Grüner Star können gegen die Ope­ra­tion spre­chen.
Gele­gent­lich können auch Rheuma oder die Ein­nahme bestimmter Medi­ka­mente den Hei­lungs­ver­lauf beein­flussen

In wel­chen Diop­trien – Bereich kann ope­riert werden?

Wenn die Horn­haut dick genug ist und die Pupille nicht extrem weit ist, lassen sich bei der SMARTSURF/LASIK zwi­schen
+3 dpt (+4 dpt) und –8 dpt (-10 dpt) kor­ri­gieren. Inter­na­tional werden sogar noch höhere Diop­trien ope­riert.
Ob das in Ihrem Fall sinn­voll ist, bespre­chen wir nach der Vor­un­ter­su­chung.

Welche Vor­un­ter­su­chungen sind für die Ope­ra­tion not­wendig?

Benö­tigt werden u.a. die Bril­len­werte sowie Form und Dicke der Horn­haut. MIt com­puz­ter­ge­stützten, dia­gnos­ti­schen Laser­ge­räten werden die Struk­turen des Auges ver­messen. Wesent­liche Teile der Vor­un­ter­su­chung werden vom Ope­ra­teur durch­ge­führt.

Wie hoch sind die Risiken bei Excimer-​Laser-​Operationen?

Ins­ge­samt sind die Ver­fahren der modernen Laser-Chirurgie aus­ge­reift und erprobt.

Bei allen Laser-Operationen der Horn­haut muss man nicht wie bei der Cataract-OP ins Innere des Auges. Man arbeitet sozu­sagen in der äußeren Hülle des Auges. Folg­lich sind die Kom­pli­ka­ti­ons­mög­lich­keiten gegen­über der weit­ver­brei­teten Cataract-Operation ver­schwin­dend gering.

Die Kom­pli­ka­ti­ons­rate für der­ar­tige Ope­ra­tionen liegt bei LASIK bei 0,5 % und ist durch einen zweiten Ein­griff in der Regel behebbar. Bei SMARTSURF liegt die Wahr­schein­lich­keit einer Kom­pli­ka­tion noch wesent­lich nied­riger ist damit nied­riger als beim Tragen von Kon­takt­linsen.

Etwaige Kom­pli­ka­tionen werden in der Regel durch eine Nach­ope­ra­tion ent­weder sofort oder wenn eine Ver­stär­kungs­kor­rektur erfor­der­lich ist, nach frü­hesten 3 Monaten behoben.

Wie lange dauern die Hei­lung des Auges und die Wie­der­her­stel­lung der Seh­kraft?

Bereits am nächsten Tag haben die meisten Lasik-Patienten ohne Kor­rektur eine Seh­kraft von 80 % und mehr. Am Tag nach der Ope­ra­tion fahren sogar viele Pati­enten schon wieder ohne Brille mit dem PKW zur Nach­un­ter­su­chung.

LASIK
Der Hei­lungs­ver­lauf kann in zwei Stufen auf­ge­teilt werden:

1. Stufe = bis der Patient wieder seiner Arbeit nach­gehen kann:
LASIK 4–8 Stunden,selten mehr als 2 Tage

2. Stufe = bis sich das Gewebe durch­struk­tu­riert hat:
LASIK :6 Monate. Danach ist das Ergebnis in der Regel dau­er­haft.
Anders bei der

SMARTSURF
Hier wird 4–5 Tage eine Kon­takt­linse zum Schutz der Ope­ra­ti­ons­wunde getragen. Danach wird die Kon­takt­linse von Dr. Bro­dehl ent­fernt und nun dauert es noch einmal 2–3 Tag, bist die Seh­schärfe soweit ange­stiegen ist, dass man wieder Auto­fahren kann. In den nächsten Wochen und Monaten ver­bes­sert sich das Sehen kon­ti­nu­ier­lich. Der Grund für diesen lang­samen Heil­ver­lauf liegt in der Beschaf­fen­heit der Horn­haut. Die Horn­haut ist ein stoff­wech­sel­armes Gewebe und hat keine Blut­ge­fäße. Ich ver­gleiche den Hei­lungs­ver­kauf gerne mit einem ver­letzten Fin­ger­nagel, der bis zur end­gül­tigen Hei­lung Monate benö­tigt.

Wie blend­emp­find­lich ist das Auge nach der OP?

Durch die Keraton Scout Unter­su­chung der Horn­haut werden auch feine Unre­gel­mä­ßig­keiten der Horn­haut auf­ge­deckt und ope­riert.  Wäh­rend in den ersten 3–4 Wochen wegen des stoff­wechs­larmen Gewebes der Horn­haut sich dieses nur langsam inner­lich ver­fes­tigt, treten danach nor­ma­ler­weise keine wei­teren Blen­dungen auf. Trotzdem sieht man auch noch nach einem 1/2 Jahr bei einigen Pati­enten eine weiter Ver­bes­se­rung der Seh­kraft.

Wo liegen die Vor­teile der maß­ge­schnei­derten SmartSurf mit dem Aber­ro­meter?

Mit der maß­ge­schnei­derten, indi­vi­du­ellen SMARTSURF (Wellenfront-Abtrag) gibt es bei vielen Pati­enten eine zusätz­liche Seh­schär­fen­ver­bes­se­rung, die in der Lai­en­presse auch „Adler­blick“ genannt wird. Ein wei­terer wesent­li­cher Vor­teil liegt in der ver­bes­serten Nacht­sicht, man spricht hier in der Lai­en­presse von „Eulen­sicht“. Grund hierfür ist die Tat­sache, dass digital feinste Uneben­heiten in den Horn­hau­tau­ßen­be­zirken abge­tragen werden. Das macht sich positiv bei der Pupil­len­weit­stel­lung im Dun­keln bemerkbar.

Nach der Operation

Wann kann man in den Urlaub fliegen?

Nach der LASIK-OP ist es theo­re­tisch bereits am nächsten Tag mög­lich. Es wäre jedoch besser, eine Woche zu warten.

Ganz anders bei der SMARTSURF:
Wegen der not­wen­digen Nach­kon­trollenund natur­heil­kund­li­chen Nach­be­hand­lung sollte man nach einer SmartSurf  erst nach 1–2 Wochen einen Urlaub antreten.

Obwohl ich jedem Pati­enten zum schutze seiner Augen eine Son­nen­brille emp­fehle, sollte man im ersten Jahr nach der SMARTSURF unbe­dingt auf einen Son­nen­schutz achten.

LASIK

Kann mit dem Excimer-​Laser auch Alters­sich­tig­keit kor­ri­giert werden?

Die Kor­rektur der Alters­sich­tig­keit ist jetzt auch mög­lich. In den USA wird schon seit 60 Jahren die Kon­takt­lin­sen­ver­sor­gung bei Kurz­sich­tigen mit einer soge­nannte Mono­vi­sion durch­ge­führt, d. h. bei einem Auge wird zum Lesen eine Rest-Kurzsichtigkeit belassen. Das Gehirn wählt aus, wel­ches Auge es braucht. Auch bei ope­rierten Pati­enten z.B., wenn früher eine LASIK-OP oder eine Graue Star-OP durch­ge­führt wurde, kommt das Ver­fahren Pres­bymax mit der SMARTSURF-Technik in Frage. Übri­gens hatten Ade­nauer und Goethe zwei ebenso ungleiche Augen und benö­tigten zeit­le­bens keine Brille.

Welche Lang­zeit­er­fah­rungen zur Nar­ben­bil­dung liegen vor?

Meine eigenen Lang­zeit­er­fah­rungen sind heute, 2016, 26 Jahre.

Bei hohen Fehl­sich­tig­keiten wurde gele­gent­lich nach der LASEK eine Nar­ben­bil­dung beob­achtet, die sich jedoch im Laufe der Zeit ver­bes­sert.Diese Methode wenden wir nicht mehr an. Die Ein­führun der neuen Laser-Techniken  SMARTSURF haben die mög­li­chen Nar­ben­bil­dungen prak­tisch ver­schwinden lassen.

Wie risi­ko­reich ist das Reiben der Augen nach der OP?

Um das Deckel­chen nicht zu ver­schieben, sollte in den ersten beiden Tagen nach der LASIK ein Reiben des Auges ver­mieden werden. Dies gilt auch für die Zeit nach der SmartSurf, so lange die Kon­takt­linse noch im Auge ist. Nach diesem Zeit­raum kann bei beiden Ope­ra­ti­ons­me­thoden das Auge beden­kenlos gerieben werden.

Kosten

Wird die OP von den Kassen bezahlt?

Im All­ge­meinen werden die Kosten, auch bei hohen Werten, von den gesetz­li­chen Kran­ken­kassen nicht über­nommen. Pri­vate Kran­ken­kassen bezahlen gele­gent­lich einen Teil der Kosten.

Excimer-Laser-Kosten sind nach neu­ester Rechts­spre­chung mitt­ler­weile aller­dings steu­er­lich absetzbar.
Bitte fragen Sie Ihren Steu­er­be­rater.

Was kostet die Excimer-​Laser-​OP?

Bei­spiele für die Preise einer Augenlaser-Behandlung

Die Ope­ra­ti­ons­preise beginnen  ab 895.-€ pro Auge.
Das NO-Touch – Kein Schnitt Ver­fahren SMARTSURF beginnt ab 1100.- € pro Auge
Die tat­säch­li­chen Kosten sind von den in Ihrem Falle not­wen­digen Unter­su­chungen, von Ihrer Seh­stärke und indi­vi­du­ellem Befund abhängig.
Behand­lungs­kosten pro Auge werden nach der Gebüh­ren­ord­nung für Ärzte erstellt. Sie erhalten nach Ihrer Vor­un­ter­su­chung einen ver­bind­li­chen Kos­ten­vor­an­schlag.

 

Steu­er­liche Abzugs­fä­hig­keit.

Ob eine steu­er­liche Abzugs­fä­hig­keit der OP-Kosten  bei Ihnen besteht, kann Ihnen Ihr Steu­er­be­rater sagen. Im All­ge­meinen können die Rech­nungen der Hornhaut-Laser-Operationen als außer­ge­wöhn­liche Belas­tungen von der Steuer abge­setzt werden.

Was kostet eine Nach­ope­ra­tion im ersten Jahr?

Im 1. Jahr ist eine Nach­ope­ra­tion bei der maß­ge­schnei­derten SMARTSURF oder LASIK im Ope­ra­ti­ons­preis ent­halten.
Bei dem gewebs­spa­renden SMARTSURF und dem Stan­dard­ver­fahren, wird eine Unkosten Betei­li­gung von 250.- Euro bei der Nach­ope­ra­tion erhoben.
Spä­tere Nach­ope­ra­tionen sind wesent­lich nied­riger als der ursprüng­liche Ori­gi­nal­preis.

Fehlsichtigkeit

Wie groß ist die Chance auf einen Weg­fall von Brille bzw. Kon­takt­linsen?

Für Kurz­sich­tige zwi­schen –1 dpt und –6 dpt liegen die Chancen bei ca. 95–98 %, ohne Fern­brille eine volle Seh­kraft zu bekommen. Weit­sich­tige zwi­schen +1 dpt und +4 dpt haben zu 95 % die Chance auf einen Weg­fall der Fern­brille. Die Horn­haut muss hier in einem kom­pli­zier­teren Ver­fahren model­liert werden als bei Kurz­sich­tigen. Bei Kurz­sich­tigen über –6 dpt benö­tigen ca. 90 % keine Brille mehr. Ist die Horn­haut dick genug, dann kann dieser Pro­zent­wert noch wesent­lich ver­bes­sert werden.

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